LSC Athleten in ganz Süddeutschland am Start

Viola Mönius und Lea Heidenreich bei Vergleichskämpfen erfolgreich, Martin Grau bester Deutscher beim Tübinger Stadtlauf

Mit nur drei Aktiven beteiligte sich der LSC Höchstadt am vergangenen Wochenende an Wettkämpfen in ganz Süddeutschland. Dabei durften die beiden Nachwuchsathletinnen Viola Mönius und Lea Heidenreich in verschiedenen Auswahlmannschaften an den Start gehen.

Die besten 14jährigen Leichtathleten aus ganz Bayern trafen sich zu ihrem traditionellen Bezirkevergleich in Friedberg. Die bayerische Vizemeisterin über 100m durfte dabei in ihrer Paradedisziplin und in der 4x100m Staffel an den Start gehen. An Position 2 laufend brachte sie das Team Mittelfranken in Führung, jedoch wurde Wechsel 3 überlaufen und das Team ohne Punkte disqualifiziert. In ihrem Einzelrennen über 100m konnte sie bereits nach 70m den sicheren Sieg verwalten. In 12,96 Sekunden blieb sie erneut unter 13 Sekunden und gewann mit fast 4/10 Vorsprung. In der Gesamtwertung kämpfte sich das Team Mittelfranken mit einem tollen Teamgeist auf Platz 2 hinter dem Seriensieger Oberbayern. Viola Mönius wurde am Ende der Veranstaltung zudem mit einem Pokal für die beste Tagesleistung ausgezeichnet. Zeitgleich verstärkte  Lea Heidenreich beim Länderkampf der Jahrgangsklasse M/W 15 das Team Bayern im hessischen Heuchelheim. Nicht ganz so zufrieden war sie mit ihrer Zeit von 12,92s und Platz 5 über 100m. Deutlich besser löste sie ihre Aufgabe als Startläuferin in der 4x100m Staffel. Diese führte sie zu einem überlegenen Sieg in 48,87s. In der Endabrechnung belegt Bayern Platz 2 hinter Württemberg, was gerade durch einige Ausfälle und Disqualifikationen ein großer Erfolg war.

Studentenweltmeister Martin Grau machte sich indes nach Tübingen auf. Nach seiner frühen Saisonpause und dem Einstieg in die Olympiasaison bereits Anfang September nutze er den bekannten Stadtlauf über 10km für eine erste Tempoeinheit. In dem internationalen Feld sollte er sich auf Anweisung seines Trainers noch zurückhalten. So ganz gelungen ist ihm das nicht. Nach zwei von drei Stadtrunden mit insgesamt 150m Höhenmetern fand er sich bereits auf Platz 5 hinter vier Kenianer wieder. Diese waren nicht mehr einzuholen und so sicherte er sich den Platz des besten „Weißen“ und finishte in überraschend starken 32:11 min. Am kommenden Freitag steht dann eher ein Lockerungsläufchen beim 5. ERH Vitallauf auf seinem Programm. Dort wird er wie im Frühjahr abgesprochen Landrat Tritthart bei seinem Start begleiten.

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