Deutsche Hallenmeisterschaften in Leipzig / Kellerwaldcross in Forchheim

22.02.2014 – Marco Kürzdörfer verpaßt Endlauf über 1500m um Wimpernschlag/Top-Team mit gelungenem Crosstest in Forchheim. Vollen Einsatz zeigten die Höchstadter Vorzeigeläufer am vergangenen Wochenende. Während Marco Kürzdörfer als einziger die Farben des LSC Höchstadt bei den deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig vertrat, war blau-orange die dominierende Farbe beim Kellerwald Cross in Forchheim, gleichzeitg auch oberfränkische Crossmeisterschaften.

Mit der 23besten Zeit angereist, in der Meldeliste auf Platz 17 geführt war die Teilnahme für Marco Kürzdörfer am Endlauf über 1500m schon mehr Wunsch als Wirklichkeit. Als aber nach einem gut eingeteilten Rennen am Ende als 13ter nur 22/100 Sekunden fehlten, um unter den besten zwölf in den Endlauf einzuziehen, war der Ärger bei Athlet und Trainer kurzzeitig nicht wegzudiskutieren. Im Vorfeld war die Qualifikation zur Deutschen schon ein großer Erfolg. Durch das anspruchsvolle Chemiestudium des gebürtigen Adesldorfers, der zudem kurz vor seiner Bachelorarbeit steht, konnte nicht in dem Maße trainiert werden, wie gewünscht. Wer den 21jährigen jedoch kennt, weiß, dass er neben dem Studium das Training sehr ernst nimmt, seine Ansprüche und Motivation sind immer sehr hoch. Erst im Wintertrainingslager in Portugal konnte er zusammen mit seinem Trainer Markus Mönius richtig Gas geben, doch bei den harten Einheiten zeigten sich auch die Trainingsrückstände. Der erste Wettkampf über 800m noch keine Offenbarung in 1:54 min., gleich beim zweiten dann aber die Qualifikation über 1500m zur DM. Kurz vor den Staffelmeisterschaften dann noch eine Erkältung, doch bereits in Sindefingen zeigte sich, dass das langfristig ausgelegte Training Wirkung zeigte. In Leipzig sah es am Anfang nicht danach aus, am Ende des Feldes mußte er bei der 1000m Marke sogar kurz abreißen lassen, aber auf den den letzten 300m kämpfte er sich nach vorne, zeigten ein deutlich besseres Finish als in den Rennen 2013, aus denen er viel gelernt hat. Zum Schluss wurde es dann ganz eng, im Zehnteltakt kamen die Athleten ins Ziel, für Marco Kürzdörfer stoppte sie bei Hallenbestleistung von 3:51,63 min.. Danach begann das große Bangen im zweiten Vorlauf, nur vier Aktive durften schneller sein. Am Ende waren es fünf, genau 22/100 Sekunden fehlten zum Endlauf, der aber sicher im Sommer das große Ziel ist.

Zur gleichen Zeit tummelten sich vier Aktive des Top-Teams beim Kellerwaldcross in Forchheim. Markus Mönius schickte seine Läufer zu einem letzten Test für die Saisonhöhepunkte bayerische und deutsche Crosslaufmeisterschaften. Kurz zuvor mußte Konstantin Wedel krankheitsbedingt absagen und so zog von Beginn an Martin Grau die über 70 Läufer auf der 3,4 km langen Strecke durch das Annafestgelände. Im Ziel hatte er ohne sich völlig zu verausgaben 15 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Auf Platz 4 kam Florian Lang gefolgt von Zacharias Wedel ins Ziel. Damit war auch die Mannschaftswertung eine sichere Sache. Mit etwas Abstand belegte Christian Amon Platz 8, der noch immer nicht seine guten Trainingswerte im Wettkampf umsetzten kann.
Am kommenden Wochenende geht es dann um bayerische Meisterehren im Crosslauf in Markt Indersdorf, eine Woche später möchte das LSC Team ein gewichtiges Wörtchen im Einzel und Mannschaft bei den deutschen Cross in Lönningen/Westfalen mitreden.

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