DM Langstaffel

Deutsche Langstaffelmeisterschaften in Rostock

Höchstadter Teams nicht ganz zufrieden mit Abschneiden

Eine lange Anreise mussten die Höchstadter Läufer in Kauf nehmen, um an den deutschen Langstaffelmeisterschaften in Rostock teilzunehmen. Mit 650 Kilometern einfache Fahrtstrecke war es die bisher längste Anreise zu einer nationale Meisterschaft. Als einer von zwei Vereinen konnte der TSV Höchstadt zwei Staffeln stellen, auch wenn im Vorfeld der Verband durch eine fadenscheinige Regelauslegung ein Team streichen wollte.

Vor Ort präsentierte sich den Höchstadtern ein tolles Leichtathletikstadion nicht weit entfernt von der Ostsee. In Vorlauf 1 sollte sich Team 2 mit Tobias Budde, Zacharias Wedel und Christian Amon gut präsentieren, eine Endlaufteilnahme war aber nicht absehbar. Startläufer Budde lies es wie das ganze Feld recht locker angehen, im Endspurt ging dann aber richtig die Post ab und hier konnte der Erlanger entgegen seinem Auftritt bei den Bayerischen richtig überzeugen. Durch eine geschickte Stabübergabe auf Wedel lag das Team 2 plötzlich vorne. Der Rest des Feldes stellte sich erst einmal hinten an und lies den Boxdorfer das Tempo machen, klar war aber, dass das nur maximal 400m gut gehen konnte. Mit einer kurzen Tempoverschärfung fand man sich auf dem vorletzten Platz wieder und Christian Amon hatte eine undankbare Aufgabe eine große Lücke vor sich zu haben. So kam die Staffel als vorletzter in 7:52,27 min. ins Ziel und hatte sich etwas unter Wert geschlagen. Besser sollte es Tema 1 machen mit Konstantin Wedel, Martin Grau und Marco Kürzdörfer. Gleich zu Beginn war zu erkennen, dass dieser Lauf schneller sein wird. Nach 2:29 min. übergab Wedel an Grau, der schloss gleich ein paar Lücken und übergab aussichtsreich nach 2:25,7 min. an Kürzdörfer. Der lief an ein flottes Rennen und verteidigte Platz 3 bis ins Ziel. In 7:21,45 min. musste man aber schon „fast“ alles geben.

Am Finaltag konnten einige der 12 Staffeln frische Läufer in ihre Teams einbauen, der TSV konnte das nicht mehr. Von Vornherein war klar, dass eine Zeit deutlich unter 7:20 min nötig sein wird, um unter die besten Acht zu kommen. Konstantin Wedel kämpfte nochmal prächtig für sein Team und übergab in 2:28,7 min. an Martin Grau. Der erwischte aber keinen guten Tag, die große Lücke vor ihm konnte er nicht schließen und blieb mit 2:30 min. weit hinter seinen eigentlichen Möglichkeiten. Als 10ter ging Kürzdörfer auf die Strecke und kämpfte bis zum letzten Meter um Platz 9, was er in 2:25,0 min. knapp gegen ein Team aus Berlin verlor. So blieb am Ende Platz 10 in einer Zeit von 7:24,40. min. Nach kurzem Frust stieg die Laune bei einem schönen Nachmittag am Warnemünder Strand mit Beachvolleyball recht schnell wieder. Als jüngste Teams haben diese Athleten noch viele deutsche Meisterschaften vor sich. 

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