Deutsche Hallenmeisterschaften in Leipzig

Adrian König-Rannenberg läuft mit Bestzeit auf Platz 6 über 1500m

Einen würdigen Rahmen fanden die deutschen Hallenmeisterschaften in der Arena Leipzig. Vor zweimal ausverkauften Haus feuerten die ca. 3500 Zuschauer die deutschen Spitzenathleten kräftig an. So kamen neben einigen Welt- und Europabestzeiten in dieser Saison auch sechs neue Normerfüllungen für die Halleneuropameisterschaften in Glasgow zustande. Nicht so hohe Ambitionen hatte der einzige Starter des LSC Höchstadt in Leipzig. Adrian König-Rannenberg wollte den Vorlauf über 1500m so gut wie möglich überstehen und sich einen Platz im neunköpfigen Finalfeld sichern. Auf Platz 20 in der Meldeliste, vermutete sein Trainer Markus Mönius, musste es schon nahe an seine Bestzeit gehen, um in den Endlauf einzuziehen. In einem engen Einlauf des zweiten Vorlaufs kam Adrian auf Platz 4 in 3:54,81 min. ins Ziel, der Sieger hatte 3:54,67 min. auf der Uhr stehen. Damit war klar, er zog als Achtschnellster der Vorläufe ins Finale am nächsten Tag ein. Das Finale begann ungewohnt flott, Karl Bebendorf aus Dresden, der zuvor schon die Hallen EM Norm unterboten hatte, setzte sich als „Lokomotive“ vor das Feld. Die 1000m Marke wurde bei 2:33 min. durchlaufen, hier hatte Adrian zwar schon etwas Rückstand zur Spitze, kämpfte aber immer noch um die Plätze 5 bis 8. Drei Runde vor Schluß kam es vor dem Höchstadter zu einem verhängnisvollen Sturz, nur mit viel Geschick konnte er über dem auf der Bahn liegenden Athleten springen und verlor damit den Anschluss an den Fünftplatzierten. Sehr souverän lief er aber Platz 6 nach Hause und trotz Volbremsung konnte er eine neue persönliche Bestzeit von 3:51,65 min. verbuchen. Mit dieser Basis schaut der 25jährige zuversichtlich Richtung Sommersaison, wo er sich wieder verstärkt seiner Paradedisziplin, den 800m, stellen wird.

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