Mittelfränkische Meisterschaften

Am Freitagabend folgten die jüngsten Leichtathleten des TSV Höchstadt dem Ruf des TSV Emskirchen, um sich mit den Athleten des Kreises Neustadt / Aisch bei den landesoffenen Kreismeisterschaften im Emskirchener Waldstadion über 800m zu messen. Angenehme Temperaturen ließen wieder gute Leistungen erwarten.

Gleich im Lauf 1 über 800m, wo die Altersklassen W5 bis W8 gemeinsam an den Start gingen, konnte Laura Freudenberger (W8) wie gewohnt ihr Rennen laufen, erreichte unangefochten in 3:24,2 min den ersten Platz und verbesserte ihre persönliche Bestleistung um 1,7s. Gleich im nächsten Lauf kämpften die Mädchen der Altersklassen W9 bis W11 um die schnellste Zeit. Hier starteten gleich zwei Läuferinnen des TSV Höchstadt in der AK W9. Tina Lutz wollte ihre eigene Bestzeit von 3:12,18 min dieses mal knacken, zumal Kira Haverkock vom TSV Emskirchen sie letztes Jahr noch mit einem zu großen Vorsprung besiegte. Lange sah es auch so aus, dass es dieses Jahr wieder so kommen sollte. Doch auf den letzten 200 Metern gab Tina noch mal alles, der Rückstand wurde immer kleiner und im Ziel musste sie sich um 0,4s mit 3:14,4min knapp geschlagen geben und mit Platz 2 begnügen. Lisa Freudenberger belegte mit einer Zeit von 3:37,0min Platz 4. Mark Franz (M7) war wieder mal der einzige männliche Höchstadter Starter. Auch hier wurden die Altersklassen M7 bis M9 mit insgesamt 15 Läufern zu einem Lauf zusammengefasst. Nahezu ganz außen aufgestellt, lies einen schwierigen Start erwarten. Kurz nach dem Startschuss befand sich Mark in einem Schwarm von Läufern, die sich erst sondieren mussten. Obwohl er ein beherztes Rennen lief, fehlten ihm im Vergleich zu Veitsbronn vor 4 Wochen bei der 400m-Durchgangszeit 9 Sekunden. Doch am Freitagabend konnte er sich an zwei Emskirchner Läufer der AK M9 dranhängen und setzte schon nach 600 Metern zum langen Endspurt an. In hervorragenden 3:16,1 min erreichte Mark Platz 1 und verfehlte seine Bestzeit nur um 3,3s. Somit besteht im nächsten Rennen in Zirndorf  Anfang Juli die Möglichkeit, sich in der deutschen Bestenliste über 800m der M7 von Platz 5 vorzuarbeiten.

Die nächste Gruppe von Athletinnen und Athleten zwischen 12 und 15 Jahren startete am Samstag bei den mittelfränkischen Meisterschaften. Trainer Georg Wegrath und die begleitenden Eltern, aber ohne Physiotherapeut, fuhren mit großen Erwartungen nach Burghaslach. Als feste Bank ging Alina Mönius im Kugelstoßen der W15 an den Start. Gleich der erste Versuch über 10,66m hätte bereits für den Sieg gereicht, doch Alina wollte mehr. Im letzten Stoß konnte sie sich auf 11,15m steigern und erreichte neben dem mittelfränkischen Meistertitel auch locker die Qualifikationsnorm für die bayerischen Meisterschaften im Juli in Ingolstadt. Dies wollte auch Anne Lohmann bei der W14 über 100m erreichen. Mit einem optimalen Start qualifizierte sie sich mit bester Vorlaufzeit und neuer persönlichen Bestleistung in 13,38s für den Endlauf. Im Finale konnte verbesserte sich Anne nochmals und siegte überlegen mit einer Zeit von 13,27s, was auch ihr den Titel und das Ticket für Ingolstadt bescherte. Über 80m Hürden erreichte Anne Lohmann in 13,75s den 4. Platz, mit 4,65m im Weitsprung Rang 5. Interessant wurde das Auftreten von Lea Heidenreich an alter Wirkungsstätte, hatte sie sich doch eine neue Bestleistung über die 75m bei der W13 vorgenommen. 

Mit einer der schnellsten Zeiten (9,94s) in Deutschland gemeldet, war es nur eine Frage, wie gut es dieses mal  klappt. Gleich im ersten Vorlauf lies Lea die Uhr bei 9,88s stoppen, was die einzige Zeit unter 10 Sekunden bedeutete. Entspannt, aber konzentriert, ging sie dann in den Endlauf und siegte mit hervorragenden 9,87s deutlich vor ihren Mitstreiterinnen und verbesserte sich auf Rang 4 in der deutschen Jahresbestenliste. Mit dieser überragenden Leistung wird Lea sich jetzt in der nächsten Woche über 100m in einer Altersklasse höher versuchen, damit auch sie mit zur bayerischen Meisterschaft nach Ingolstadt fahren kann (für 75m gibt es keine bay. Meisterschaften). Im Kugelstoßen reichte es für Lea für Rang 3.  Im Hochsprung der M13 erreichte Jan Hippenstiel mit 1,40m die gleiche Höhe wie der Sieger und Einstellung der persönlichen Bestleistung, jedoch aufgrund eines Fehlversuches mehr musste er sich dieses mal mit Rang 2 begnügen. Über 60m Hürden wurde er Dritter in 11,07s, im Speerwurf Fünfter mit pers. Bestleistung von 35,34m. Jonas Plum verbesserte sich bei der M14 über 100m auf 13,06s und 800m auf 2:32,32min, was ihm jeweils Rang 5 einbrachte

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