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Licht und Schatten bei Höchstadter Lauf Assen

Internationale Laufnacht in Karlsruhe - Niklas Buchholz verpasst EM Norm über 3000m Hindernis

DSC09779Es war alles perfekt angerichtet bei der 4. Laufnacht der LG Region Karlsruhe, ein Rekordteilnehmerfeld von über 700 Startern aus 20 Nationen, neun Stunden Rennen an Rennen für alle Leistungsbereiche und erstmals ein Wetterbericht, der den Läufern schnelle Zeiten bringen sollte. Ganz hielt sich dann Petrus nicht an die Abmachungen, kurz nach dem ersten Rennen des ersten Höchstadters über 800m, öffnete sich der Himmel und es ergoss sich über eine halbe Stunde ein Gewitter. Zuvor rennte aber Geoffroy Jadoul in 1:56,02 min. fast zur pers. Bestzeit, was auf eine gute Saison hoffen lässt. Genauso schnell rannte er dann aus dem Stadion, denn genau 15 min. nach seinem Rennen fuhr sein Zug nach Paris, wo er über das Wochenende seine Freundin besuchen wollte. Leidtragender des Regens war dann Martin Weinländer, er musste sich zweimal aufwärmen und konnte erst mit 35 min. Verspätung an die Startlinie über 800m. Die erste Runde noch im Soll, lief er oft einen zu langen Weg außen und konnte auch auf der Zielgerade noch nicht zeigen, was er im Training wieder andeutete. Mit 1:55,27 min. ist noch viel Luft nach oben. Durch eine perfekte Organisation konnte dann das Highlight aus Höchstadter Sicht, der 3000m Hindernislauf, wieder pünktlich gestartet werden.

20190518 203849 resizedIn einem starken und zahlmäßig großen Feld wollte Niklas Buchholz die U23 EM Norm von 8:48,00 min. angreifen, für Brian Weisheit ging es darum nach einer 10tägigen Verletzungsphase zu testen, wie es um seine Form steht. Das Rennen begann durch die Tempomacher flott, doch Niklas hielt sich etwas zurück, bei 2:53 min. wurde die 1km Marke passiert, dann ließ er jedoch komplett von der Führungsgruppe der stärksten U23 Läufer in Deutschland abreißen, der Rückstand wuchs von Runde zu Runde. Bei 2000m war das Ziel EM Norm schon in weite Ferne gerückt. Er mobilisierte zwar nochmal alles auf dem letzten Kilometer, aber während Frederik Ruppert, Robert Baumann und Lennart Mesecke mit Zeiten von 8:43 bis :44 deutlich unter der Norm blieben, erreichte er in 8:54,46 min. das Ziel. Ansich kein schlechter Saisoneinstieg, aber aufgrund der top Ergebnisse seiner Konkurrenten, wird es jetzt extrem schwer bis Mitte Juni (Nominierungschluss) die geforderte Zeit zu unterbieten. So richtig erklären konnte sich der Hemhofener das im Ziel auch nicht: „Kopf und Beine waren heute nicht voll da“, so seine Aussage. Brian Weisheit hatte auch im Mittelteil seine Probleme, konnte aber zum Schluss nochmal beschleunigen und kam mit pers. Bestzeit von 9:16,39 min. ins Ziel. Er kann sich damit berechtigte Hoffnung machen, die Norm von 9:08 min. für die DM in Berlin noch zu unterbieten. Abschließender Läufer war Adrian König-Rannenberg im C-Lauf über 800m. In einem perfekten Feld konnte er speziell „hinten raus“ gut zulegen und kam mit positiven 1:52,49 min. ins Ziel. Im weiteren Saisonverlauf traut Trainer Markus Mönius ihm die DM Norm von 1:50,8 min. noch zu.

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